Die Reiselust ist ungebrochen, doch pünktlich zur Urlaubssaison lauern an Flughäfen, Hotels und Touristen-Hotspots unzählige versteckte Kostenfallen. Wer unvorbereitet ins Ausland reist, zahlt am Ende oft das Doppelte.
Dabei nutzen Abzocker und Konzerne ganz gezielt die Unwissenheit und die Entspannung der Urlauber aus. Wir decken die zehn dreistesten Maschen auf, damit dein Urlaubsbudget geschützt bleibt.
Plätze 1 bis 3: Die Kostenfallen bei der Buchung und Abreise
Tipp 1: Die dynamische Preisgestaltung beim Ticketkauf. Wer mehrmals vom selben Gerät nach Flügen sucht, sieht oft steigende Preise. Nutze immer den Inkognito-Modus des Browsers für die Flugsuche.
Tipp 2: Die Handgepäck-Abzocke der Billigflieger. Die Maße für kostenlose Taschen werden immer kleiner. Wer am Gate auch nur zwei Zentimeter drüber ist, zahlt astronomische Nachgebühren.
Tipp 3: Das Parken am Flughafen ohne Vorab-Reservierung. Wer sein Auto spontan im Terminal-Parkhaus abstellt, erlebt bei der Rückkehr oft einen Schock, der teurer ist als der gesamte Flug.
Doch die wirklich dreisten Abzocken passieren erst, wenn du am Urlaubsziel angekommen bist.
Plätze 4 bis 6: Mietwagen-Tricks und die Geldautomaten-Falle
Tipp 4: Die „Voll-zu-Leer“-Regelung beim Mietwagen. Hierbei zahlst du die erste Tankfüllung zu völlig überhöhten Preisen beim Vermieter und musst den Wagen leer zurückgeben – ungenutzter Sprit wird nicht erstattet.
Tipp 5: Die aufgedrängte Zusatzversicherung vor Ort. Viele Mietwagen-Agenturen behaupten fälschlicherweise, dass deine Online-Buchung ungültig sei oder die Kaution sonst nicht hinterlegt werden kann.
Tipp 6: Der absolute König der Urlaubsabzocken ist die „Dynamic Currency Conversion“ am Geldautomaten. Wer im Nicht-Euro-Ausland beim Abheben die Abrechnung in Euro statt in der Landeswährung wählt, verliert durch miserable Wechselkurse sofort Unmengen an Geld.
Plätze 7 & 8: Restaurant-Tricks und versteckte Gebühren
Jetzt schauen wir auf die Maschen, die dir den Appetit im Urlaub gründlich verderben können.
Tipp 7: Der unbestellte Gruß aus der Küche. Brot, Oliven oder Dips, die ungefragt auf den Tisch gestellt werden, sind im Ausland oft kein Geschenk des Hauses, sondern landen am Ende teuer auf der Rechnung.
Tipp 8: Die gefälschten Speisekarten vor dem Lokal. Außen hängen günstige Preise aus, doch auf der Karte am Tisch stehen plötzlich ganz andere Summen für exakt dieselben Gerichte.
Plätze 9 & 10: Daten-Roaming und Souvenirs
Tipp 9: Die Roaming-Falle auf Kreuzfahrtschiffen oder Fähren. Sobald das Schiff ablegt, bucht sich das Handy in teure Satelliten-Netze ein. Wer hier nicht sofort den Flugmodus aktiviert, zahlt gigantische Summen.
Tipp 10: Der Kauf von vermeintlich echten Marken-Souvenirs am Strand. Neben saftigen Strafen beim Zoll droht hier oft auch der Verlust der Ware – das vermeintliche Schnäppchen wird zum teuren Albtraum.